Ihr Streamserver für Internetradios!

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Häufig gestellte Fragen

Glauben bedeutet nicht wissen. Diese Erkenntnis sollte man berücksichtigen wenn man zum ersten Mal mit einem Internetradio online geht. Viel zu oft wird die Ursache für ein nicht ordentlich funktionierendes Internetradio bei anderen gesucht.

Teilweise handelt es sich auch lediglich um Unwissenheit von bestimmten Abläufen bei einem Streaming, dass dann zu Verwirrungen führt.

Um ein problemloses Streamen zu ermöglichen müssen zuvor einige grundsätzliche Faktoren berücksichtig werden:

I. Der Rechner auf dem der Stream erzeugt wird muss über ausreichende freie Ressourcen verfügen.

Sicherlich verlockt es umfangreiche Soundabspielprogramme auf seinem Rechner zu installieren, die teilweise schon ein komplettes Tonstudio ersetzen. Nur diese Programme fordern vom entsprechenden Rechner auch eine Menge freie Rechenkapazität im großen Umfang ab.

Soll jetzt noch ein Stream erzeugt werden, kann es passieren, dass einfach keine freie Rechenleistung mehr im vollen Umfang bereit steht und der Stream lückenhaft erzeugt wird. Der Hörer erfährt dies in Form das die Musik hüpft.

Der erste große Irrtum dabei ist, dass viele glauben, es läge an der Internetverbindung oder sogar am Streamserver selbst. Dabei ist die Ursache der eigene Rechner, der einfach zu schwach ist, umfangreiche Anwendungen gleichzeitig auszuführen.

Abhilfe: Beenden Sie alle Programme welche für die Radiosendung nicht benötigt werden. Vor allem Programme, die wiederum selbst automatisch im Hintergrund Internetverbindungen herstellen, zum Beispiel ICQ, Emailprogramme, laufende Downloads, etc...

II. Der Stream ist bei dem Hörer erst 10 bis 30 Sekunden später zu hören!

Anfänger, die sich mit dem Medium Stream zum ersten Mal beschäftigen, sind regelrecht überrascht, dass bei bestimmten Übertragungsraten (Kilobit pro Sekunde), der Hörer das Radioprogramm teilweise erst 10 bis hin zu 30 Sekunden später auch tatsächlich hört.

Wer den Grund hierfür nicht kennt, glaubt nun, hier funktioniert etwas nicht richtig. Dies ist aber falsch. Im Gegenteil, genau so und nicht anders empfängt der Hörer den Stream.

Es ist also ein Irrtum zu glauben, dass jedes gesprochene Wort oder Musik, auch gleichzeitig beim Hörer zu empfangen ist.

Der Grund hierfür ist recht einfach erklärt:

Bei einem Internetradio werden die Daten nicht in Form einer Welle über eine Antenne ausgebreitet, welche sich nach Wellentyp und Umgebung bis zur Lichtgeschwindigkeit im Raum ausbreiten können (zum Beispiel elektromagnetische Wellen), sondern in Form von Datenpaketen. Nämlich die bekannten Bits, welche dann die Daten repräsentieren und über eine Datenleitung übertragen werden.

Nun wäre es fatal, wenn der Empfänger (das Abspielprogramm), welchen den Stream abholt, sofort jedes Datenpaket abspielen und auf das nächste Datenpaket warten würde. Die Folge wäre eine Reihe von Aussetzern beim Empfang und Abspielen der Daten, da diese nicht gleichmäßig über die Datenleitung übertragen und empfangen werden können.

Diese Unregelmäßigkeit (im Bereich von Millisekunden) wird hauptsächlich durch unterschiedlichste Software verursacht, die zuerst Berechnungen durchführt um die Daten zu erzeugen, weiterzugeben, wieder zu Empfangen um sie dann wieder zu Versenden usw. Also über viele Wege vom Ursprungsort über mehrere Stationen zum Empfänger zu leiten.

Aus diesem Grund erzeugt der Player einen Buffer (Speicherplatz im flüchtigen Speicherbereich), der eine bestimmte Größe hat. Meist kann man diese Puffergröße sogar selbst noch nachträglich einstellen und beeinflussen, wenn es nötig sein sollte.

Wird nun der Stream empfangen, wird dieser nicht sofort abgespielt, sondern landet erst mal im freien Puffer, bis dieser zu ca. 1/3 gefüllt wurde. Man erkennt dies besonders gut, wenn der Empfang eines Streams gestartet wird und es eine Zeit dauert, bis dann tatsächlich die Musik zu hören ist.

Beim Abspielen des Streams wird nun im Hintergrund immer wieder der Puffer mit neuen Daten gefüllt. Und der Puffer selbst wird wieder vom Player geleert, wenn die darin gefundenen Datenpakete abgespielt wurden.

Ist dieser Puffer nun sehr groß und die Internetverbindung besonders gut oder sogar sehr gut, ist dieser Puffer während des Empfangs immer randvoll mit Daten gefüllt. Bis nun die zuletzt empfangenen Daten zum tatsächlichen Abspielen kommen, vergeht eine Zeit. Und diese Zeit ist genau die Zeit, die eine Verzögerung verursacht.

Ist eine Internetverbindung schlecht oder es können teilweise keine Daten empfangen werden, ist diese Verzögerung sehr klein bis hin zu auftretenden Aussetzern beim Empfang.

Fazit: Ist also eine Verzögerung besonders groß, zeugt dies von einer sehr guten Internetverbindung. In diesem Fall kann man seinen Datenpuffer des Player sogar verkleinern, um Einfluss auf die Verzögerungszeit zu haben.